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Mit
Hilfe des "Bergbau-Lexikons"
können Sie Begriffe aus dem Alltag
der Bergleute, die Ihnen nicht geläufig
sind, schnell und problemlos nachschlagen.
Wählen Sie einfach den Anfangsbuchstaben,
des gesuchten Wortes in oben stehendem
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zum gesuchten Wort.
Glückauf
! |
A wie...
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nach
oben
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| Abbau |
Die
bergmännische Tätigkeit zur
planmäßigen Hereingewinnung
von nutzbarem Mineral und die Bezeichnung
für den Grubenbau (die Stelle)
in der Lagerstätte, wo das nutzbare
Mineral abgebaut wird. |
| Abbaufortschritt |
Fortschritt
eines Gewinnungsbetriebes in Abbaurichtung,
gemessen in Metern. |
Abbaufront |
Kohlenstoß
im Streb, an dem die Gewinnung der Kohle
erfolgt. |
| Abbaugeschwindigkeit |
Geschwindigkeit,
mit der der Abbau in Abbaurichtung fortschreitet,
gemessen in Metern je Schicht, Metern
je Tag oder Metern je Monat. |
| Abbauhammer |
Mit
Druckluft betriebenes Gewinnungswerkzeug,
vergleichbar mit einem Drucklufthammer. |
| Abbaustrecke |
Eine
Strecke im Flöz, die den Streb
an seinen Enden begrenzt und zur Förderung,
Fahrung und Wetterführung dient.
Man unterscheidet nach dem eingebauten
Fördermittel oder nach ihrem Hauptverwendungszweck
Kohlenabfuhrstrecke, Bandstrecke und
Wetterstrecke. Nach der Höhenlage
zum Streb heißt die höhergelegene
Strecke Kopfstrecke, die tiefergelegene
Fußstrecke. Wird die Abbaustrecke
gleichzeitig mit dem Streb aufgefahren,
nennt man sie auch Abbaubegleitstrecke. |
| Abdämmung |
Eines
Grubenbaus durch Setzen eines Dammes
soll z.B. verhindern, das schädliche
Gase oder Wasser aus abgeworfenen (verlassenen)
Bereichen in das offene Grubengebäude
gelangen. |
| Abhauen |
Herstellen
eines Grubenbaues im Einfallen der Lagerstätte. |
| Abkehren |
Ausscheiden
eines Bergmannes aus dem Betrieb durch
Beendigung des Arbeitsverhältnisses. |
| Ableuchten |
Verfahren
zur Feststellung von (brennbarem) Methan
im Wetterstrom (Luftstrom) mit einer
Wetterlampe (Grubenlampe). Heute nicht
mehr zulässig. |
| Abraum |
Abgebautes
und gefördertes Nebengestein. Er
muss vor oder während der Gewinnung
nutzbarer Minerale abgeräumt werden. |
| Abraumhalde |
Über
Tage angelegte Aufschüttung von
Abraum. |
| Absaufen |
Vollaufen
der Grubenbaue mit Wasser. |
| Abschlag |
Der
durch Sprengarbeit gelöste Teil
des Gebirgskörpers in einem Grubenbau. |
| Abteufen |
Herstellen
eines seigeren (senkrechten) Grubenbaus,
wie z.B. ein Schacht, Blindschacht,
Bohrloch oder Bunker mit unterschiedlichen
Verfahrentechniken, wie Sprengarbeit,
Bohren oder Großlochbohren. |
| Abteufkübel |
Fördergefäß
von 1 bis 8m³ Inhalt, mit dem das
Haufwerk beim Abteufen von der Schachtsohle
gehoben wird. |
| Abtun |
Zünden |
| Abwerfen |
Das
Außerbetriebsetzen von Grubenbauen
bzw. Lagerstättenteilen, die nicht
mehr gebraucht werden. |
| Abwetter |
Sind
die Wetter (ist die Luft) eines Wetterstroms
hinter einem Betriebspunkt bis zum Ausziehschacht. |
| Acetylenlampe |
Grubenlampe
um 1925, bei der unter Einwirkung von
Wasser auf Calciumcarbid ein brennbares
Gas entsteht, das offen verbrennt. Daher
nur Einsatz auf schlagwetterfreien Gruben. |
| Alter
Mann |
Verlassener,
abgesperrter, versetzter oder zu Bruch
geworfener Grubenbau. |
| Anfahren |
Sich
zur Arbeitsstätte unter Tage begeben. |
| Ankern |
Einbringen
von Gebirgsanker. |
| Anlegen |
Einstellen
von Bergleuten. |
| Arschleder |
Lederschurz
für das Gesäß. |
| Anschläger |
Die
Person, die am Schacht den Förderverkehr
regelt und dazu die nötigen Signale
zum Betrieb des Förderkorbes gibt. |
| Anschlagen |
Befestigen
von Gegenständen an Seilen oder
Ketten, um sie zu halten oder zu bewegen. |
| Anthrazit |
Handelsbezeichnung
für eine hochwertige Magerkohle
mit einem Anteil an flüchtigen
Bestandteilen (bei der Verbrennung entweichende
Gasen) von weniger als 10%. Daher besonders
gut geeignet für den Hausbrand. |
| Aufbereitung |
Behandeln
von gewonnenen Rohstoffen, um ihnen
die für den Verbraucher oder Weiterverarbeitung
geeigneten, gleichmäßigen
Eigenschaften zu geben. Die Steinkohle
wird vorwiegend „gewaschen“,
d.h. zur Trennung von Kohle und Gestein
nutzt man Wasser, die leichte Kohle
schwimmt auf, die schweren Steine sinken
ab. |
| Aufbruch |
Seigerer
(senkrechter) Grubenbau, der von unten
nach oben hergestellt wird. |
| Auffahren |
Herstellen
einer söhligen (waagerechten) oder
geneigten Strecke oder eines Aufhauens. |
| Aufhauen |
Ein
in der Lagerstätte etwa 5 Meter
breiter Grubenbau, der die Abbaufront
für den späteren Abbau freilegt
und die Verbindung zwischen zwei Abbaustrecken
herstellt. |
| Ausbau |
Stützelemente
zum Offenhalten bergmännischer
Hohlräume aus Metall, Holz, Stein
und Beton als Schutz gegen hereinbrechendes
Gestein. |
| Ausbiss |
Sichtbares
Austreten eines Flözes an der Erdoberfläche.
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| Ausgasen |
Austritt
von Grubengas (Methan aus dem Gebirge)
in den Wetterstrom (Luftstrom) aufgrund
Druckentlastung beim Abbau. |
| Ausrichtung |
Herstellen
von Grubenbauen (Richtstrecke, Querschlag)
zur Erschließung einer Lagerstätte
für den späteren Abbau. |
| Ausziehschacht |
Abwetteröffnung
einer Grube mit saugendem Ventilator
über Tage. |
B
wie...
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nach
oben  |
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| Bandstrecke |
Abbaustrecke,
in der zur Förderung des Massengutes
ein Gurtbandförderer eingesetzt
ist. |
| Bank |
Parallel
zum Hangenden und Liegenden verlaufender
Lagerstättenteil eines Flözes
größerer Mächtigkeit
oder auch Bergemittel. |
| Bankrecht |
Richtung
rechtwinklig zum Hangenden oder Liegenden
einer Lagerstätte. |
| Barbara |
Sagenhafte
Heilige und Schutzpatronin der Bergleute
sowie der Artillerie. Barbaratag ist
der 4. Dezember. |
| Baufeld |
Durch
natürliche oder künstliche
Begrenzung geschaffener Bereich, in
dem Abbau betrieben wird. |
| Bauhöhe |
Bezeichnung
für den ersten, zweiten, dritten
usw. Bauabschnitt eines Flözes. |
| Bauwürdigkeit |
Sie
ist gegeben, wenn die geologischen,
bergtechnischen und bergwirtschaftlichen
Voraussetzungen den Abbau eines Minerals
ermöglichen. |
| Befahren |
Einen
Betriebspunkt unter Tage aufsuchen. |
| Berechtsame |
Entspricht
dem Grubenfeld. |
| Bereißen |
Herunterreißen
loser Gesteinsschalen oder Kohlenbrocken
von der Ortsbrust, der Firste oder den
Stößen nach der Sprengarbeit,
um die Gefährdung durch Stein-
bzw. Kohlenfall zu vermeiden. |
| Berg |
Geneigte
Strecke im Gestein (Gesteinsberg) oder
Flöz (Flözberg), die auch
nach ihrem Hauptverwendungszweck Förderberg,
oder Wetterberg benannt wird. |
| Berge |
Bergmännischer
Ausdruck für das beim Herstellen
von Strecken oder bei der Gewinnung
anfallende Nebengestein. Auch die in
der Aufbereitung anfallenden nicht verwertbaren
Anteile der Rohfördermenge („Waschberge“). |
| Bergehalde |
Halde |
| Bergmannstracht |
Von
Bergleuten seit Jahrhunderten gepflegte
Tradition, sich zu besonderen Anlässen
berufsbezogen festlich zu kleiden. |
| Bergmechaniker |
Ausbildungsberuf
im Bergbau mit dreijähriger Ausbildungszeit. |
| Bergschaden |
Beeinträchtigung
der Erdoberfläche mit dort befindlichen
baulichen Anlagen durch Absenkung, Schiefstellung,
Zerrung und Pressung durch bergbauliche
Tätigkeit. |
| Bergwerk |
Umfasst
alle über- und untertägigen
Einrichtungen (Gebäude, Anlagen,
Maschinen, Geräte, Grubenbaue),
die dem Aufsuchen, Gewinnen, Fördern
und Aufbereiten mineralischer Rohstoffe
dienen. |
| Berieselung |
Verfahren
zum Durchfeuchten von Haufwerk, Schüttgütern
und Staubablagerungen durch Sprühwasser
zur Verringerung der Staubbelästigung. |
| Besatz |
Stoffe
zum Verdämmen der Sprengladung
in Sprengbohrlöchern. |
| Beschicken |
Aufschieben
von vollen oder leeren Förderwagen
oder anderen Transporteinrichtungen
auf den Förderkorb. |
| Betriebspunkt |
Arbeitsplatz
im Untertagebetrieb, an dem bergmännische
Arbeiten durchgeführt werden. |
| Bewetterung |
Versorgung
der Grubenbaue mit Frischluft. |
| Blasversatz |
Einbringen
von zerkleinerten Bergen in den abgebauten
Raum mit Druckluft zur Verringerung
von Bergschäden. |
| Blindschacht |
Seigerer
(senkrechter) Grubenbau, der zwei oder
mehr Sohlen miteinander verbindet, aber
nicht bis zur Erdoberfläche reicht. |
| Bobine |
Seilträger
einer Fördermaschine, bei dem das
Förderseil auf- und abgewickelt
wird. |
| Bogenausbau |
Stählerner
Ausbau in Bogenform zur besseren Aufnahme
des Gebirgsdrucks. |
| Brandwetter |
Abwetter,
die einen Brandherd passiert haben und
eventuell gefährliche Mengen von
Brandgasen mit sich führen. |
| Brecher |
Maschinelle
Zerkleinerungsanlage für Kohle
und Gestein. |
| Brikettieren |
Umformen
von Feinkohle mit oder ohne Zusatz von
Bindemitteln (Pech) mit Hilfe von Druck
und Temperatur zu Stücken (Briketts). |
| Bruch |
Unvorhergesehenes
Hereinbrechen von Gestein. |
| Bruchbau |
Das
planmäßige Hereinbrechen
der Dachschichten nach dem Abbau im
Alten Mann. |
| Buttern |
Frühstücken |
C
wie... |
nach
oben  |
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| CO-Filter-Selbstretter |
Filterselbstretter |
D
wie... |
nach
oben  |
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| Dach |
Bezeichnung
für die senkrecht über dem
Abbauraum anstehenden festen oder losen
Massen. |
| Dahlbusch-Bombe |
Nach
der Zeche Dahlbusch benannter zylindrischer
Hohlkörper aus Stahlblech, mit
dem eingeschlossene Bergleute durch
ein Rettungsbohrloch befreit werden
können. |
| Damm |
Bauwerk
zur Trennung der abgedämmten von
den übrigen Grubenbauen. Trennung
aus wetter- bzw. brandtechnischen Gründen
oder zum Schutz gegen Explosionen oder
Wassereinbruch. |
| Deckgebirge |
Geologische
Schicht zwischen der Erdoberfläche
und der Lagerstätte. |
| Deputatkohle |
Kohle,
die der Bergmann vom Bergwerk für
den Eigenverbrauch erhält. |
| Durchhieb |
Kurze
Verbindung von zwei Grubenbauen. |
| Durchörtern |
Vortreiben
eines Grubenbaues durch Gebirgsschichten,
insbesondere durch Störungen. |
| Durchschlag |
Beim
Streckenvortrieb Treffpunkt zweier Strecken.
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E
wie... |
nach
oben  |
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| Einfahren |
Sich
in das Grubengebäude begeben. |
| Einfallen |
Stärkste
Neigung einer Schichtfläche gegen
eine söhlige Ebene nach Größe
und Richtung. |
| Einhängen |
Materialförderung
von Teilen in Schächten, die aufgrund
ihrer Größe nicht in den
Förderkorb passen und daher darunter
gehängt werden. |
| Einschienenhängebahn |
Transportmittel,
bei dem vorwiegend Material und gelegentlich
Personen in Behältern transportiert
werden. Die Bahn wird durch Laufwerke
an einem aufgehängten Schienenstrang
geführt. Der Antrieb erfolgt manuell,
seilgetrieben über einen Haspel
oder diesel- bzw. batteriebetrieben. |
| Einziehschacht |
Schacht,
durch den Frischwetter in die Grube
einziehen. |
| „Es
brennt!“ |
Warnruf
des Sprengbeauftragten unmittelbar vor
betätigen der Zündmaschine
beim Abtun einer Sprengladung. Ursprünglich
Warnruf beim Anzünden einer Zündschnur
mit offenem Feuer. |
| Esskohle |
Kohlensorte
zwischen Fett- und Magerkohle mit einem
Anteil an flüchtigen Bestandteilen
(bei der Verbrennung entweichende Gasen)
von 12 – 19%. |
| Explosionssperren |
In
Form von Gesteinsstaubsperren oder Wassertrogsperren
sind Einrichtungen, die das Ausweiten
einer Kohlenstaubexplosion verhindern
sollen. |
F
wie... |
nach
oben  |
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| Fahren |
Sich
unter Tage fortbewegen (auch zu Fuß!). |
| Fahrkunst |
Mechanismus
zur Erleichterung des Ein- und Ausfahrens
von Personen im Schacht bis ins 19.
Jahrhundert. Zwei nebeneinander aufgehängte
und sich gegenläufig auf- bzw.
abwärtsbewegende Leiterstränge.
Zum Ein- bzw. Ausfahren muss der Bergmann
ständig zwischen den Strängen
pendeln. |
| Fahrsteiger |
Führungsperson
in der Linie, die mehreren Revieren
vorsteht. Vergleichbar mit einem Hauptabteilungsleiter. |
| Fahrstock |
Handstock
zur Fahrung von Aufsichtspersonen benutzt.
Meist mit als Häckel ausgebildeter
Krücke und Metereinteilung auf
dem Stock. |
| Fahrte |
Bergmännische
Bezeichnung für eine Leiter. |
| Fahrung |
Fortbewegung
von Menschen unter Tage zu Fuß,
mit Personenzügen, mit Einschienenhängebahnen,
Flurförderbahnen, Bandförderern
oder Sesselliften. |
| Fahrweg |
Der
zur Fahrung vorgesehene Teil eines söhligen
oder geneigten Grubenbaues. |
| Feiern |
Der
Arbeit fernbleiben. Eine Feierschicht
ist eine ausgefallene Arbeitsschicht. |
| Fettkohle |
Kohlensorte
zwischen Gas- und Esskohle mit einem
Anteil an flüchtigen Bestandteilen
(bei der Verbrennung entweichende Gasen)
von 19 – 28%. Am besten geeignet
zur Verkokung. |
| Filterselbstretter |
Atemschutzgerät
für den Notfall, das jede Person
unter Tage mit sich führen muss.
Der Filterselbstretter soll den Träger
vor dem Einatmen von Brandgasen, besonders
dem giftigen Kohlenmonoxid (CO), schützen. |
| Firste |
Obere
waagerechte oder geneigte Begrenzungsfläche
einer söhligen oder geneigten Strecke
oder eines Aufbruchs. |
| Flammkohle |
Kohlensorte
mit dem höchsten Anteil an flüchtigen
Bestandteilen (bei der Verbrennung entweichende
Gasen) von größer 40%. |
| Flöz |
Kohleschicht
im Boden. Flöze erstrecken sich
über viele Quadratkilometer hinweg
und sind im Steinkohlengebirge übereinander
gelagert. |
| Förderberg |
Geneigte
Strecke, die anstelle eines Blindschachtes
die Abbaubereiche mit einer Sohle verbindet. |
| Förderkorb |
Das
am Förderseil hängende Gestell
mit im allgemeinen 1 bis 4 Tragböden,
auf denen Personen, Förderwagen
und Materialien im Schacht befördert
werden. |
| Fördern |
Bewegen
von Kohle, Haufwerk, Güter aller
Art. |
| Freischicht |
Arbeitsfreie
Schicht. |
| Füllort |
Grubenbau
in unmittelbarer Schachtnähe unter
Tage, an dem die horizontale Förderung
in einer Sohle in die vertikale Förderung
in einem Schacht übergeht. |
| Fußstrecke |
Die
zu einem Streb führende tieferliegende
Abbaustrecke. |
G
wie... |
nach
oben  |
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| Gaskohle |
Kohlensorte
zwischen Flamm- und Gaskohle mit einem
Anteil an flüchtigen Bestandteilen
(bei der Verbrennung entweichende Gasen)
von 35 – 40%. |
| Gasflammkohle |
Kohlensorte
zwischen Gasflamm- und Fettkohle mit
einem Anteil an flüchtigen Bestandteilen
(bei der Verbrennung entweichende Gasen)
von 28 – 35%. |
| Gebirge |
Jeder
Teil des Erdkörpers, in dem bergmännische
Grubenbaue hergestellt werden. |
| Gebirgsanker |
Vorgefertigte
Stahlstangen, die über Haftelemente
(Spreizanker) oder mittels Kunstharzen
(Klebeanker), in Bohrlöcher eingebracht
und verfestigt werden. Sie dienen zum
„andübeln“ loser Gesteinsschichten. |
| Gebirgsdruck |
Spannungen
im Gebirge, hervorgerufen durch die
überlagernden Gebirgsschichten. |
| Gedinge |
Gleichbedeutend
mit Akkordarbeit. |
| Gefrierschachtverfahren |
Hierbei
wird dem wasserführenden Gebirge
durch einen Kälteträger Wärme
entzogen sodass ein Frostkörper
entsteht, in dessen Schutz der Schacht
wie im standfesten Gebirge abgeteuft
werden kann. |
| Geleucht |
Bergmännischer
Sammelbegriff für die im Untertagebetrieb
verwendeten Beleuchtungseinrichtungen. |
| Gewerke |
Teilhaber
an einer Gewerkschaft, einer bergbautreibenden
Gesellschaft. |
| Gewerkschaft |
Eine
bergbautreibende Gesellschaft. |
| Gewinnung |
Lösen
von Kohle oder anderen Rohstoffen aus
dem festen Gebirgsverband. |
| Gezähe |
Handwerkzeug
der Bergleute wie z.B. Schaufel, Hacke,
Säge. |
| Glückauf |
Gruß
der Bergleute. Ursprung wahrscheinlich
vor rund 700 Jahren im Erzbergbau. Man
wünschte sich damit gegenseitig
Glück, eine Erzader möge sich
„auf“ tun. |
| Göpel |
Frühere
Fördereinrichtung zur Schachtförderung,
bei dem das Förderseil aufgewickelt
wurde. Antrieb durch Zugtiere (z.B.
Pferdegöpel), Wasser oder Dampf. |
| Gon |
Bergmännische
Winkeleinheit. 100 gon = 90°. |
| Grubenfeld |
Raum
unterhalb der Erdoberfläche, in
dem der Bergbauberechtigte die Lagerstätte
abbauen darf. |
| Grubengas |
Ungiftiges,
aber brennbares Methangas (CH4), das
von dem Gestein in die Grubenbaue abgegeben
wird. Bei einer Vermischung mit Luft
zwischen 5 und 14 Vol. % ist es explosiv
(Schlagwetter). |
| Grubenwarte |
Zentrale
Überwachungsstelle, die alle für
den Grubenbetrieb und seine Sicherheit
maßgeblichen Daten erfasst. |
| Grubenwehr |
Gruppe
von Belegschaftsmitgliedern mit einer
Spezialausbildung für die Rettung
von Menschen, für die Brandbekämpfung
unter Tage und für Arbeiten in
schädlichen Gasen. |
H
wie... |
nach
oben  |
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| Häckel |
Fahrstock |
| Halde |
Aufschüttung
über Tage von Gestein (Bergehalde),
z.B. aus dem Streckenvortrieb oder der
Aufbereitung. |
| Hängebank |
Stelle,
an dem über Tage Schachtfördergeräte
be- und entladen werden und Personen
die Förderkörbe besteigen. |
| Hangendes |
Die
über dem Flöz anstehenden
Gebirgsschichten |
| Haspel |
Seilfördermaschine,
angetriebene Seiltrommel. |
| Hauer |
Berufsbezeichnung
für eine Fachkraft unter Tage. |
| Haufwerk |
Aus
dem Gebirgsverband herausgelöstes
Mineral oder Gestein, das noch vor Ort
liegt. |
| Herrichtung |
Einen
Streb für den späteren Abbau
mit Gewinnungsmaschine und Ausbau ausrüsten. |
| Hobel |
Gewinnungsgerät
im Streb, das auf dem Panzerförderer
an der Abbaufront maschinell entlang
gezogen wird und dabei mit Meißeln
die Kohle aus dem Flöz schneidet
(hobelt, schält). |
| Hobelgasse |
Offener
Raum zwischen dem Strebförderer
und dem Kohlenstoß. |
| Hobelkette |
Hochfeste
Rundstahlgliederkette, mit deren Hilfe
der Hobel an dem als Führung dienenden
Fördermittel entlanggezogen wird. |
| Hund |
Vierbeiniges
Haustier. Falsche Schreibweise für
Hunt. |
| Hunt |
Mittelalterliche
Bezeichnung für einen Förderwagen.
Der Begriff stammt vermutlich von dem
slowakischen Wort „Hyntow“
= Wagen. |
I
wie... |
nach
oben  |
|
| Inkohlung |
Biochemischer
und geochemischer Vorgang bei der Entstehung
der Kohle, bei dem die Kohlensubstanz
mit zunehmender Inkohlung reicher an
Kohlenstoff und ärmer an flüchtigen
Bestandteilen (bei der Verbrennung entweichende
Gasen) wird. |
J
wie... |
nach
oben  |
|
K
wie... |
nach
oben  |
|
| Kappe |
Teil
des Ausbaus aus Holz- oder Eisenträger,
der durch Stempel gegen das Hangende
gedrückt wird. |
| Karbon |
Zeitabschnitt
der Erdgeschichte, in dem die Bildung
der Urmoore, aus denen die Steinkohlenflöze
hervorgingen, stattfand. Vor 230 –
290 Millionen Jahren. |
| Kaue |
Umkleide-
und Waschraum der Bergleute. Um das
Verschmutzen der privaten Kleidung zu
vermeiden, werden heute Schwarzkauen
(für die Arbeitskleidung) und Weißkauen
(für die private Kleidung) mit
dazwischenliegenden Duschräumen
eingerichtet. |
| Kessel |
Im
Hangenden unmittelbar über dem
Flöz befindlicher versteinerter
Baumstumpf, der leicht hereinbrechen
kann. |
| Kettenkratzerförderer |
Fördergerät
für Kohle und Gestein im Streb
und beim Streckenvortrieb. Kräftige
Stahlrinne, in der ein Kettenstrang
mit gusseisernen Mitnehmern gezogen
wird. |
| Klauben |
Von
Hand vorgenommener Sortiervorgang des
geförderten Haufwerks. |
| Knapp |
Der
Teil der Strebfront, der bei der Gewinnungs-
und/oder Ausbauarbeit, auch bei Raubarbeit,
auf einen Mann oder eine Arbeitsgruppe
entfällt. |
| Knappe |
Früher
Ausbildungsberuf im Bergbau mit dreijähriger
Lehrzeit. |
| Knötsch |
Stempelholz,
Holzbock |
| Kohle |
Brennbares
Produkt, entstanden durch die Umwandlung
organischer Substanzen unter Sauerstoffabschluss
(Inkohlung). Die Reihe der festen brennbaren
Substanzen umfasst die Glieder Holz,
Torf, Braunkohle, Steinkohle mit steigendem
Kohlenstoffgehalt. |
| Kohlenstaubexplosion |
Explosion
eines Kohlenstaub-Luft-Gemisches. Voraussetzungen
einer Kohlenstaubexplosion sind eine
dichte Staubwolke und eine heiße
Zündflamme. |
| Kohlenwäsche |
Aufbereitung |
| Kokerei |
In
der Kokerei wird die aufbereitete Kohle
zu Koks veredelt. Hierzu wird die Kohle
in Koksöfen, die zu Koksofenbatterien
zusammengefasst sind, einer trockenen
Destillation bei 800 – 1000°C
unterzogen. Dabei werden aus der Kohle
die flüchtigen Bestandteile, wie
Sauerstoff, Stickstoff, Methan, Kohlendioxid,
Wasserstoff und Kohlenwasserstoffe frei
und weiterverarbeitet. Der Koks, der
nach einer Garungszeit von 18 bis 24
Stunden herausgedrückt und gelöscht
wird, hat dann einen Kohlenstoffgehalt
von etwa 97 %. |
| Kopfholz |
Zweiseitig
besäumtes Holzstück, das zwischen
Stempelkopf und Hangendes geschlagen
wird. |
| Kopfstrecke |
Die
zu einem Streb führende höherliegende
Abbaustrecke |
| Kratzer |
Werkzeug
zum Laden oder Beiseiteräumen von
Haufwerk bei unebener Sohle. |
| Kull |
Grube
(Kuhle) |
L
wie... |
nach
oben  |
|
| Laden |
1.
Einbringen der Sprengladung in das Sprengbohrloch.
2. Haufwerk von Hand auf ein Fördergerät
schaufeln. |
| Lagerstätte |
Ablagerung
von Mineralien. |
| Liegendes |
Die
unter dem Flöz anstehenden Gebirgsschichten |
| Lutte |
Flexibles
oder starres Rohrleitungsstück
mit Durchmessern von 300 bis 1600 mm,
in denen Wetter (Luft) mit Hilfe eines
Lüfters transportiert wird, z.B.
in einen Streckenvortrieb. |
M
wie... |
nach
oben  |
|
| Mächtigkeit |
Kürzester
bankrechter (rechtwinkliger) Abstand
zwischen den Grenzflächen einer
Schicht, z.B. dem Hangenden und Liegendes
eines Flözes. |
| Magerkohle |
Kohlensorte
mit dem niedrigsten Anteil an flüchtigen
Bestandteilen (bei der Verbrennung entweichende
Gasen) von weniger als 12%. Daher besonders
gut geeignet für den Hausbrand. |
| Malakoffturm |
Massiver
Förderturm aus Mauerwerk mit festungsähnlicher
Architektur aus wilhelminischer Zeit. |
| Markscheide |
Seitliche
Begrenzung eines Grubenfeldes. |
| Markscheider |
Berufsbezeichnung
für den in einem Bergwerk tätigen
akademischen Vermessungsingenieur, der
eine zusätzliche staatliche Ausbildung
und Konzession erhalten hat. |
| Maschinenstall |
An
beiden Strebenden von Hand hergestellter
Raum im Flöz zur Aufnahme der Antriebsstationen
der Förderer- und Gewinnungsanlage. |
| Methan |
Grubengas
(CH4) |
| Motteck |
Schwerer
Hammer |
| Mulde |
Einmuldung
der Gebirgsschichten aufgrund Faltungsdruck
während der Gebirgsbildung. |
N
wie... |
nach
oben  |
|
| Nebengestein |
Bezeichnung
für das im Hangenden und Liegenden
einer Lagerstätte unmittelbar angrenzende
Gestein. |
O
wie... |
nach
oben  |
|
| Obersteiger |
Führungsperson
in der Linie. Leitet ein bis drei Reviersteiger
und untersteht dem Betriebsführer.
|
| Ort |
Bereich
einer Strecke, an dem die Auffahrung
erfolgt. |
| Ortsbrust |
In
einer aufzufahrenden Strecke die Gesteinsoberfläche
am Streckenende, die zum Zweck des Vortriebs
bearbeitet wird. |
| Ortsältester |
Vorarbeiter |
P
wie... |
nach
oben  |
|
| Panzerförderer |
Eingebürgerte
Herstellerbezeichnung für einen
Kettenkratzerförderer. |
| Pickhammer |
Abbauhammer |
| Pinge |
Trichter-
oder schüsselförmige Vertiefung
im Gelände aufgrund bergmännischer
Tätigkeit an bodennaher Lagerstätte. |
Q
wie... |
nach
oben  |
|
| Querschlag |
Untertägige
Strecke, um die Lagerstätte zu
erschließen. Der Querschlag verläuft
im rechten Winkel zu den Gebirgsschichten,
die Richtstrecke folgt dem Schichtenverlauf
(Ausrichtung). |
R
wie... |
nach
oben  |
|
| Rauben |
Entfernen
und Wiedergewinnen von Ausbau und Betriebsmittels
aus abgeworfenen Grubenbauen zur späteren
Weiternutzung. |
| Revier |
Organisatorische
Einheit zur Ausführung bergmännischer,
maschinentechnischer oder elektrotechnischer
Arbeiten an einem oder mehreren Betriebspunkten.
Vergleichbar mit einer Abteilung. Leiter
eines Reviers ist ein Reviersteiger. |
| Reviersteiger |
Führungsperson
in der Linie, die einem Revier vorsteht.
Vergleichbar mit einem Abteilungsleiter. |
| Richtstrecke |
Untertägige
Strecke, um die Lagerstätte zu
erschließen. Die Richtstrecke
folgt dem Verlauf der Gebirgsschichten.
Davon gehen im rechten Winkel die Querschläge
ab, die quer zum Schichtenverlauf vorgetrieben
werden (Ausrichtung). |
| Rohfördermenge |
Hereingewonnene
und geförderte Kohle und Gestein,
das noch nicht in der Aufbereitung getrennt
wurde. |
| Rosskunst |
Von
Pferden bewegter Antrieb von Pumpen
oder Fördermaschinen. |
S
wie... |
nach
oben  |
|
| Sandgewand |
Gefürchtete
geologische Störung, die das Aachener
Steinkohlengebirge in Nord-Süd-Richtung
durchzieht. |
| Sargdeckel |
Von
Klüften und Rissen begrenzter Gesteinsbrocken
im Hangenden eines Flözes, der
bei der Freilegung im Streb plötzlich
hereinbrechen kann. |
| Sattel |
Aufwölbung
der Gebirgsschichten aufgrund Faltungsdruck
während der Gebirgsbildung. |
| Schacht |
Lotrechter
(senkrechter) oder tonnlägiger
(schräger) Grubenbau, mit dem eine
Lagerstätte von der Erdoberfläche
aus erschlossen wird. |
| Schießen |
Bergmännische
Bezeichnung für Sprengen. |
| Schildausbau |
Moderner
Strebausbau. Stütz- und Schützgerät
auf Gleitkufen, dessen oberer Teil schildartig
geschlossen ist und von hydraulischen
Stempeln gegen das Hangende gedrückt
wird. |
| Schlägel
und Eisen |
Altes
bergmännisches Wahrzeichen. Ein
Hammer (Schlägel) mit zwei Schlagflächen
(Fäustel) und ein angespitztes,
mit einem Stiel gehaltenes Eisen, mit
dem das Gestein bearbeitet wurde. |
| Schlagende
Wetter |
Explosionsfähiges
Gemisch aus Luft und 5 – 14 %
Grubengas. |
| Schlagwetterexplosion |
Explosion
eines Gemisches aus Luft und 5 –
14 % Grubengas (Methan). Neben den nur
lokal begrenzten und meist nur geringen
Explosionsschäden sind besonders
die giftigen Verbrennungsschwaden gefürchtet,
die auch in weit entfernte Grubenbereiche
ziehen können. Auch kann die Schlagwetterexplosion
Kohlenstaub aufwirbeln und entzünden,
das zu einer weitaus zerstörerischen
Kohlenstaubexplosion führen kann. |
| Schlepper |
Alte
Bezeichnung für Transportarbeiter
unter Tage |
| Schram |
Bergmännisch
hergestellter Schlitz in der Kohle parallel
zur Lagerstättenebene, der die
Gewinnung vereinfachen soll. |
| Schrämmaschine |
Gewinnungsgerät
im Streb, das auf einer Schiene geführt
die Kohle mit einer oder mehreren meißelbestückten
Walzen aus dem Flöz fräst.
|
| Schreitausbau |
Sammelbegriff
für alle sich mechanisch fortbewegenden
Ausbaueinheiten, vorwiegend im Streb,
z.B. der Schildausbau. |
| Schurre |
Kurze
geneigte Rinne zum Austragen oder Übergeben
von Fördergut. |
| Seiger |
Senkrecht
|
| Seilfahrt |
Personenbeförderung
im Schacht. Die Bezeichnung kommt daher,
dass die Bergleute früher an einem
Seil hängend in den Schacht herabgelassen
wurden. |
| Senken |
Hereingewinnen
der hochgequollenen Streckensohle zur
Aufrechterhaltung der notwendigen Streckenhöhe. |
| Silikose |
Erkrankung
der Lungen durch eingeatmeten quartzhaltigen
Gesteinsstaub. Seit 1926 als Berufskrankheit
anerkannt. |
| Sohle |
Stockwerk
bzw. Etage des Grubengebäudes unter
Tage. Auch der Boden in den Strecken
wird als Sohle bezeichnet |
| Söhlig |
In
Richtung der Sohle, das heißt
horizontal verlaufend. |
| Sprung |
Durch
tektonische Vorgänge sind die Schichten
der Erdrinde an vielen Stellen abgeschert
und z.T. mehrere Meter verschoben. Alle
größeren Sprünge in
Bergbaugebieten sind erfasst. |
| Spurlatte |
Führungsschiene
des Förderkorbes im Schacht. |
| Staublunge |
Silikose |
| Steiger |
Führungsperson
in der Linie. Vergleichbar mit einem
Meister. |
| Stempel |
Abstützung
aus Stahl, Leichtmetall oder Holz, die
ein Zusammenbrechen der Grubenräume
verhindern soll. |
| Störung |
Geologische
Bezeichnung für eine durch Gebirgsbewegungen
entstandene Unterbrechung des normalen
Schichtenverlaufs. |
| Stollen |
Eingang
eines Bergwerkes, der im hügeligen
Gelände waagerecht oder geneigt
ins Erdinnere führt. |
| Stoß |
Seitenwände
von Schacht, Stollen oder Strecke. |
| Streb |
Der
Ort, wo die Kohle abgebaut wird |
| Strecke |
Strecken
sind die in etwa waagerechten Gänge
in einem Bergwerk (Abbaustrecke, Richtstrecke,
Querschlag). |
| Streichen |
Richtung,
die die Schnittlinie einer Lagerstätte
mit der Horizontalebene hat. Rechtwinklig
zum Einfallen. |
| Stunde |
Markscheiderisch
festgelegte Richtung, in der ein Grubenbau
aufgefahren werden soll. |
| Sümpfen |
Wasserhebung
aus überfluteten Teilen des Grubengebäudes. |
| Sumpf |
Speziell
angelegter Bereich in Schachtnähe
unterhalb der tiefsten Sohle, in dem
die zufließenden Grubenwässer
gesammelt und abgepumpt werden. |
T
wie... |
nach
oben  |
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| Teckel |
Rungenwagen
zum Transport von Langmaterial. |
| Teufe |
Aus
der Sprache des Mittelalters übernommener
Begriff für Tiefe. |
| Tränken |
Durch
Bohrlöcher unter starkem Druck
in die Kohle gepresste Flüssigkeit,
die beim Abbau die Staubbildung vermindern
soll. |
| Treibscheibe |
Seilscheibe
an Fördermaschinen, die das Förderseil
nur durch die Reibung in der Seilrolle
bewegt. Nach dem Erfinder auch Koepe-Scheibe
genannt. |
| Tonnlägig |
schräg |
| Trumm |
Bergmännischer
Ausdruck für den Teil eines Ganzen |
U
wie... |
nach
oben  |
|
| Unverritzt |
Teil
des Steinkohlengebirges, das noch nicht
erschlossen ist. |
V
wie... |
nach
oben  |
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| Verhieb |
Art,
Weise und Richtung, in der ein Lagerstättenteil
hereingewonnen wird. |
| Versatz |
Auffüllen
der durch den Abbau entstandenen Hohlräume
mit Bergen. |
| Verzug |
Material
(Stahlmatten, Bleche, Holz, Betonplatten),
das die Freiflächen zwischen den
Ausbauelementen in Strecken ausfüllt,
um ein Hereinfallen von Gestein zu vermeiden.
Der Bereich zwischen Verzug und Gebirge
wird mit Steinen verfüllt, um eine
enge Verbindung zwischen Ausbau und
Gebirge zu erreichen. |
| Vor
Ort |
Arbeitsplatz
unter Tage im Abbau oder Streckenvortrieb. |
W
wie... |
nach
oben  |
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| Waschkaue |
Kaue |
| Wasserhaltung |
Ableitung
der Wasserzuflüsse unter Tage durch
Abpumpen zur Erdoberfläche. |
| Wetter |
Bergmännische
Bezeichnung für die Luft unter
Tage.Frische Wetter: FrischluftAbwetter:
Luft hinter einem AbbaupunktMatte Wetter:
Verbrauchte LuftGiftige Wetter: Luft
mit CO oder H2S BeimengungenSchlagende
Wetter: Luft mit einem Methangehalt
von 5 – 14% |
| Wetterlampe |
Benzinlampe,
mit der unter anderem anhand des Flammenbildes
der Gehalt an Grubengas bestimmt werden
konnte. |
| Wettertür |
Zwei
Wettertüren bilden eine Wetterschleuse,
die zur Trennung bzw. Lenkung der untertägigen
Wetter (Luft) eingebracht sind. |
X
wie... |
nach
oben  |
|
Y
wie... |
nach
oben  |
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Z
wie... |
nach
oben  |
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