Vereinssatzung

Bergbaumuseum  Grube Anna  e.V.

Gesellschaft für Montangeschichte und Industriekultur

§ 1

Name, Sitz und Zweck des Vereins

  1. Der Verein führt den Namen „Bergbaumuseum Grube Anna e.V.“ Zum Vereinsnamen führt er den Zusatz „Gesellschaft für Montangeschichte und Industriekultur“. Der Verein hat seinen Sitz in Alsdorf. Der Verein wurde in das Vereinsregister eingetragen.
  2. Zweck des Vereins ist
  • der Aufbau und die Unterhaltung eines Bergbaumuseums,
  • Erhaltung von Denkmälern der Montangeschichte,
  • die Förderung und Pflege der bergmännischen Kultur.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

  • Erforschung und Dokumentation der euregionalen Bergbaugeschichte und Industriekultur,
  • Förderung des Bewusstseins für die Industriegeschichte und für die Industriearchitektur,
  • Förderung und Pflege der Bergbaukultur und des bergmännischen Brauchtums.
  • Errichtung und Pflege von Sammlungen zur Montan- und Sozialgeschichte.
  • Erarbeitung und Organisation von Ausstellungen zur Montan- und Sozialgeschichte.
  • Nutzung der Industriedenkmäler des Bergbaus unter besonderer Berücksichtigung des Zugangs für die Allgemeinheit,

3. Wegen der historischen und ökonomischen Verflechtung des Aachen-Südlimburger
Reviers und des Gebietes der Euregio Maas-Rhein strebt der Verein die Zusammenarbeit mit allen Vereinen, Gesellschaften und Initiativen an, die sich um den Erhalt des historischen Erbgutes bemühen.

  1. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 2

Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
    des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
    Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind,
    oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 § 3

Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person oder juristische Person oder Personenvereinigung werden, die den Zweck des Vereins zu unterstützen bereit sind.
  2. Die Mitgliedschaft muss schriftlich beantragt werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
  3. Der Verein kann Mitgliedern die Ehrenmitgliedschaft verleihen. Sie wird Personen auf Antrag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung zuerkannt.
  4. Die Mitgliedschaft erlischt
  1. durch den Austritt, der schriftlich zu erklären ist;
  2. durch den Tod des Mitgliedes;
  3. durch den Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte;
  4. durch Auflösung der juristischen Person oder Personenvereinigung
  5. durch den Ausschluss gemäß § 4 der Satzung.

§ 4

Ausschluss

  1. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann erfolgen, wenn
    a) ein Verhalten festgestellt und nachgewiesen werden kann, wodurch das Ansehen
    des Vereins geschädigt wurde;
    b) dem Zweck des Vereins zuwidergehandelt wurde;
    c) eine ehrenrührige Handlung begangen wurde;
    d) das Mitglied mit mindestens einem Jahresbeitrag im Rückstand ist und trotz
    zweimaliger schriftlicher Aufforderung den Rückstand nicht bezahlt hat.
  2. Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet nach dessen Anhörung der
    Vorstand. Gegen den Ausschluss kann innerhalb von zwei Wochen schriftlich Beschwerde eingelegt werden, die zu begründen und bei einem Vorstandsmitglied einzureichen ist. Über die Beschwerde entscheidet die Mitgliederversammlung. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist dem ausgeschlossenen Mitglied schriftlich bekannt zu geben.
  3. Ausscheidende Mitglieder können Ansprüche wegen gezahlter Beiträge und
    geleisteter Sacheinlagen, soweit sie nicht darlehens- oder leihweise erfolgt sind, gegen den Verein nicht geltend machen.

§ 5

Mitgliedsbeitrag

  1. Der Verein erhebt einen Jahresbeitrag, der bis zum 30. Juni eines jeden
    Jahres zu entrichten ist.
  2. Die Höhe des Beitrages für natürliche Personen wird von der
    Mitgliederversammlung festgesetzt.
  3. Juristische Personen und Personenvereinigungen zahlen einen Jahresbeitrag.

§ 6

Arbeitskreise

  1. Die Mitglieder unterstützen den Verein in der Verfolgung seiner Zwecke aktiv
    in den Arbeitskreisen.
  2. Arbeitskreise werden in der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des
    Vorstandes gebildet bzw. aufgelöst.
  3. Die Mitglieder der jeweiligen Arbeitskreise benennen ihren Arbeitskreisleiter.
  4. Die von den jeweiligen Arbeitskreisen benannten Arbeitskreisleiter nehmen an
    den Sitzungen des Vorstandes teil.

§ 7

 Organe

Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung,
  2. der Vorstand.

§ 8

 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung hat die Aufgabe, über die Erfüllung des Vereinszwecks durch den Vorstand zu wachen.
Ihr obliegt insbesondere

a) die Wahl der Vorstandsmitglieder,

b) die Wahl von mindestens zwei Kassenprüfern für die Dauer eines Geschäftsjahres,

c) die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages,

d) die Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes sowie die Entlastung des Vorstandes,

e) die Bildung und Auflösung von Arbeitskreisen,

f) die Beschlussfassung über Satzungsänderungen,

g) Ernennung von Ehrenmitgliedern

h) die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

2. Die Mitgliederversammlung besteht aus den stimmberechtigten Mitgliedern des Vereins.

Stimmberechtigt sind

a) alle natürlichen Personen über 15 Jahre und

b) für jede juristische Person bzw. Personenvereinigung ein bevollmächtigter Vertreter.

3. Die Mitgliederversammlung findet jährlich mindestens einmal statt. Sie ist vom Vorstand
vorzubereiten.

4. Bei besonderer Veranlassung ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung vom Vorstand vorzubereiten und einzuberufen. Sie ist ebenfalls einzuberufen, wenn sie von mindestens einem Viertel aller stimmberechtigten Mitglieder des Vereins verlangt und ein entsprechender Antrag dem Vorstand vorgelegt wird.

5. Die Einladung hat unter Bekanntgabe der vorgesehenen Tagesordnung mindestens 14 Tage vor dem Termin schriftlich zu erfolgen.

6. Von den stimmberechtigten Mitgliedern können Anträge zur Mitgliederversammlung eingereicht werden. Sie müssen mindestens vier Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung dem Vorsitzenden vorliegen.

7. Die Mitgliederversammlung ist immer beschlussfähig, ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder. Sie entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Auflösung des Vereins regelt § 12 dieser Satzung

8. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Sie sind für alle Organe und Mitglieder verbindlich. Über die Beschlüsse hat der Geschäftsführer Protokoll aufzunehmen.

§ 9

 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus:

a) dem Vorsitzenden,

b) zwei stellvertretenden Vorsitzenden,

c) dem Kassierer,

d) dem stellvertretenden Kassierer,

e) höchstens sechs Beisitzern.

2. Die Vorstandsmitglieder werden regelmäßig auf die Dauer von drei Jahren von der
Mitgliederversammlung gewählt.

3. Der Vorstand kann weitere Personen zu seinen Sitzungen einladen. Diese haben kein
Stimmrecht.

4. Der Vorstand benennt einen Geschäftsführer/ eine Geschäftsführerin.

5. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Sie regelt auch die
Aufgabenverteilung unter den Vorstandsmitgliedern.

6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder
anwesend ist. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher
Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

7. Die Beschlüsse des Vorstandes sind in einem Protokoll niederzulegen, das von
dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und einem weiteren
Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.

8. Vorstand im Sinne des BGB § 26 bilden der/die Vorsitzende, die zwei
stellvertretenden Vorsitzenden, der/die KassiererIn und der/die stellvertretende
KassiererIn. Je zwei gemeinsam vertreten den Verein gerichtlich und  außergerichtlich.

§ 10

Zuständigkeit des Vorstandes

  1. Der Vorstand hat die Aufgabe, den Vereinszweck zu erfüllen, soweit dies nicht
    durch die Satzung der Mitgliederversammlung vorbehalten ist.
  2. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

a) die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung,

b) die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,

c) die Aufstellung eines Haushaltsplanes und Rechnungslegung für jedes Geschäftsjahr,

d) die Benennung eines Geschäftsführers,

e) die Anstellung, Kündigung von hauptamtlich für den Verein tätigen Fachkräften sowie die Fachaufsicht für alle im Namen des Vereins handelnden Personen,

f) die Beschlussfassung über eine Geschäftsordnung des Vorstandes,

g) die Aufnahme neuer Mitglieder und Ausschluss eines Mitgliedes,

§ 11

Geschäftsjahr

Als Geschäftsjahr des Vereins gilt das Kalenderjahr.

§ 12

Auflösung

  1. Der Verein kann durch Beschluss einer Mitgliederversammlung aufgelöst werden.
  2. Der Beschluss ist wirksam, unbeschadet der Bestimmungen in § 8 Abs. 7 und
    8, wenn von den stimmberechtigten Mitgliedern mindestens zwei Drittel anwesend sind und von diesen mindestens zwei Drittel der Auflösung zustimmen.
  3. Kommt ein Beschluss deshalb nicht zustande, weil weniger als zwei Drittel der
    Mitglieder der Mitgliederversammlung beiwohnen, so ist die Beschlussfähigkeit in einer erneut einzuberufenden Mitgliederversammlung in jedem Fall gegeben, wenn dies in der Einladung ausdrücklich angegeben ist. Von den dann anwesenden Mitgliedern müssen mindestens zwei Drittel der Auflösung zustimmen.
  4. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
    Vermögen des Vereins an die Stadt Alsdorf, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 13

Satzungsänderung

Änderungen dieser Satzung bedürfen eines Beschlusses der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Sie treten mit dem Tage der Beschlussfassung in Kraft, sofern nicht ausdrücklich ein anderer Termin beschlossen wird.

Alsdorf, den 17. April 2008