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Das
virtuelle Museum der Alltags- und Sozialgeschichte des
Bergbaus in der Euregio Maas-Rhein
Auf
diesen Seiten wird ein neues, virtuelles Museum
entstehen.
In
der Euregio Maas-Rhein (EMR) beschäftigen sich
verschiedene Museen mit der Dokumentation und Präsentation
verschiedener Aspekte der Bergbaugeschichte der Region.
Dabei stehen bislang vor allem technik-, bau- und
firmengeschichtliche Aspekte im Vordergrund. In den
Teilregionen der EMR sind jedoch mit dem Auslaufen des
Bergbaus auch zahlreiche Initiativen entstanden, die
sich um eine Aufarbeitung der lokalen „kleinen“
Geschichte des Bergbaus bemühen. Diese zumeist von
ehemaligen Bergbaubeschäftigten und interessierten
„Laien-Historikern” getragenen Aktivitäten zielen
auf eine Bewahrung der Sozial- und Alltagsgeschichte des
Bergbaus in der Euregio Maas-Rhein mit Hilfe von Fotos,
Dokumenten und Zeitzeugeninterviews, in deren
Mittelpunkt vor allem die Entwicklung 20. Jahrhundert
steht.
Eine
erste fortschreibungsfähige Bestandsaufnahme von
Einrichtungen und Initiativen zur Dokumentation dieses
Bergbauerbes in der EMR wurde Anfang der 90er Jahre
durch das euregionale Projekt „Mines et Mineurs”
geleistet. Schon damals konnte auch festgestellt werden,
dass bislang eine Verknüpfung der Aufarbeitung der
Sozial- und Alltagsgeschichte mit den Einrichtungen, die
sich vorrangig mit der technikgeschichtlichen Dimension
des Bergbaus in dieser Region beschäftigen, weitgehend
fehlt. Darüber hinaus fehlt auch eine systematische
Erschließung, Aufbereitung und Zugänglichmachung
dieser durch - zumeist kleine lokale - Initiativen
bewahrten Dimensionen des Bergbauerbes.

Aufgabe
des virtuellen Museums
der Alltags- und Sozialgeschichte des Bergbaus in der
Euregio Maas-Rhein „EuViSoMine“ ist daher die
Einrichtung und der Betrieb eines virtuellen -
internetbasierten - sich weitgehend „selbsttragenden”
Museums zur Alltags- und Sozialgeschichte des Bergbaus
in der EMR mit Schwerpunkt
20. Jahrhundert. Dieses virtuelle Museum umfasst drei
Abteilungen:
Abteilung
1 ist eine „Dauerausstellung”, die verschiedene
Aspekte der Sozial- und Alltagsgeschichte des Bergbaus
in den verschiedenen Regionen, aber eben auch insoweit
gemeinsame Aspekte in der Euregio internetbasiert präsentiert.
Ferner werden in dieser Abteilung auch
„Wechselausstellungen” zu speziellen Themen
organisiert. Die „Dauerausstellung” wird ferner in
Form einer CD-Rom als Lehr- und Informationsmaterial für
schulische Unterrichtszwecke aufbereitet.
Abteilung
2 des virtuellen Museums ist eine „Bibliothek der Oral
History“, d.h. in dieser Abteilung werden Bild, Film
und Tondokumente, die in der Euregio Maas-Rhein zur
Sozial- und Alltagsgeschichte des Bergbaus im 20.
Jahrhundert von verschiedenen Gruppen und Initiativen
erarbeitet worden sind, dokumentiert und zu Forschungs-
und Recherchezwecken über das Internet zur Verfügung
gestellt.
Abteilung
3, das „Interaktive Museum”, dient der Vernetzung
und dem gemeinsamen Lernen von Akteuren, Initiativen und
Projekten, die mit der Dokumentation der Alltags- und
Sozialgeschichte des Bergbaus in der EMR beschäftigt
sind und die mit ihren Beiträgen die Exponate des
virtuellen Museums liefern.
Ein
solches virtuelles Museum ist durch seine weltweite Präsenz
auch ein Beitrag zur Imagebildung der Euregio Maas-Rhein
und vermag im Kontext des Vergangenen auch die Gegenwart
einer europäischen Grenzregion angemessen zu (re-)präsentieren.
In
den kommenden Monate wird auf dieser Internetseite
Stück für Stück ein neues, virtuelles Museum und
Informationszentrum entstehen.
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