Solarpreis für Alsdorfer Unternehmer

Der Solarenergie-Unternehmer Hans Willi Grümmer wurde von Bauminister Vesper im Düsseldorfer Bauministerium neben anderen für die von ihm geplante, errichtete und auch weiterhin betriebene große Sonnenstrom-anlage auf dem Bergbaumuseum in Alsdorf ausgezeichnet.

Bei dem Wettbewerb, der nach 1996 zum 2. mal stattfand, wurde die besonders gelungene Integration von Solaranlagen in den Baukörper und die Umgebung gewertet.

Zusätzlich war gewünscht, dass die Anlagen neben dem reinen Zweck der Herstellung von umweltfreundlichem Strom auch weitere Funktionen am Gebäude wahrnehmen sollen.

Die Anlage auf dem Kauen-Gebäude des Bergbaumuseums erfüllt diese Vorgaben in mehr-facher Hinsicht. Sie erzeugt sauberen Sonnenstrom und hält ganz nebenbei die 120 qm große Terrasse der "Lampenstube" trocken, denn sie ist direkt auf den alten Betonkrag-armen des Gebäudes über die Terrasse montiert worden. Damit nicht genug: Der hinter der Terrasse gelegene großzügig verglaste Ausstellungsraum - die ehemalige "Lampenstube" - würde ohne die Solaranlage im Sommer total überhitzen. So können die Besucher des Bergbaumuseums nun bei angenehmem Klima die Aussicht von der Sonnenterasse des Bergbaumuseums genießen.


Die 52 Solarmodule der 125 m2 großen Solaranlage wurde in Einzelfertigung extra für die Anlage auf dem Bergbaumuseum bei der früheren Vegla in Aachen (heute St.Gobain Solar GmbH) für "Sonnenergie Grümmer" gefertigt und mit einem großem Autokran im September 2001 montiert.

Die Module sind für den besonders sicherheits-relevanten "Über-Kopf"-Einsatz konstruiert. Zwischen den einzelnen 10x10 cm großen Solarzellen wurden schmale Streifen freigelassen, durch die nun das Sonnenlicht scheinen kann.

So ergibt sich trotz des angenehmen Sonnen-schutzes ein helles Tageslicht unter der Anlage.

Der erzeugte Strom der ausgezeichnete Fotovoltaikanlage wir in das Netz der EWV eingespeist. Etwa 4 Einfamilienhäuser kann die Anlage mit sauberem Strom versorgen. Zu den Baukosten von ca 160.000 Euro erhielt die Firma "Sonnenenergie Grümmer" einige Zuschüsse vom Land und der Europäischen Union. Auch die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) beteiligte sich mit einem Geldbetrag, der durch die Einsparung der sonst erforderlich gewordenen Verschattungsanlage frei geworden war.
 

 

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